Archiv des Autors: Christoph

#RPGaDay2015 – Der Rest der ersten Woche

Der aus diversen Umständen resultierende Zeitmangel brachte es mit sich, dass ich mich nach den ersten Tagen der Aktion #RPGaDay2015 nicht mehr so sehr beteiligt habe, wie ich mir selbst dies vorgenommen hatte. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, also hole ich das nun Stückweise nach.

Zu den Tagen 5 und 6 habe ich in den Kommentaren des vorherigen Beitrags schon eine Aussage getroffen, hole sie aber hier noch einmal nach:

Tag 5 – Zuletzt gekauftes Rollenspiel

Dies ist in meinem Falle das schon mehrfach erwähnte und noch recht neue Titansgrave, auf welches ich im vorherigen Beitrag schon genauer eingegangen bin.
Bezogen auf den heutigen Tag müsste die Antwort aber dann schon wieder anders lauten, denn zwischenzeitlich stand auch das DSA5-Regelwerk auf meiner Einkaufsliste…

Tag 6 – Zuletzt gespieltes Rollenspiel

Die Antwort ist wenig verwunderlich, denn sie lautet DSA. In erster Linie ist es einfach darin begründet, dass ich mit diesem System groß geworden bin und ja auch selber ab und an dafür schreibe, aber auch, dass mir zu viel spielen einfach die Zeit fehlt; ansonsten wäre es wohl sehr wahrscheinlich etwas anderes geworden.

Tag 7 – Favorisiertes freies/kostenloses Rollenspiel

Hier stoßen wir wieder einmal auf die Auslegungsproblematik der Aktion. Was ist frei/kostenlos? Ein Spiel, dass ich (auch) komplett umsonst bekommen kann? Oder auch eines, dass zumindest den Einstieg kostenlos bietet, wie es Splittermond mit dem kostenfreien PDF des Grundregelwerkes tut? Fällt Pay-what-you-want auch darunter?
Ich entscheide für mich, dass man jede dieser Möglichkeiten gelten lassen sollte, und entscheide mich daher für Splittermond.

#RPGaDay – Tag 4

Auf zur nächsten Runde im Rollenspielreigen. Die Frage des Tages lautet:

Welches Spiel hat mich überrascht?

Da ich den Hype um Numenera wie inzwischen mehrfach angedeutet nicht wirklich verstehe hat mich der Ausgang des Crowdfundings der deutschen Ausgabe natürlich überrasch, doch das ist eigentlich nicht die Frage. Meine Überraschung ist allerdings ein ähnliches und neueres Setting, von dem ich nichts erwartet habe, es mir aber trotzdem geholt habe, und zwar Titansgrave. Ich habe zugegebenermaßen die ganzen Anfänge davon nur so halb verfolgt, weil es zwar auf der einen Seite von einem meiner Lieblingsverlage (Green Ronin) stammt, auf der anderen Seite aber Wil Wheaton mit seiner Rollenspielshow da drin hängt. Und für mich ist er wahrscheinlich (und völlig zu Unrecht) auf ewig die Nervensäge Wesley Crusher aus Star Trek – The Next Generation…
Ich habe also – warum auch immer – eine Art Fantasy-SF-Endzeitsetting erwartet und bekam stattdessen ein Techno-Fantasy-Setting, das nicht endzeitmäßig einsam und dunkel, sondern irgendwie bunt und lebendig ist. Zugeben muss ich allerdings, dass ich das ganze sehr vom ersten Eindruck geprägt schreibe und es mehr überflogen als gelesen habe.

Ich schließe den heutigen Beitrag dann einmal mit ein paar Links auf andere Blogs, die sich ebenfalls beteiligen, der Einfachheit halber als Rundblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit…

#RPGaDay2015 – Tag 2 und 3

Auf zur nächsten Runde im täglichen Rollenspiel-Geblogge. Gestern ging es um folgende Frage:

Kickstarted game most pleased you backed?
oder auf gut Deutsch: Welches von dir über Kickstarter finanzierte Spiel hat dir am besten gefallen?

Den Beitrag dazu habe ich mir gestern gespart, denn die Anzahl der Projekte, die ich auf Kickstarter oder vergleichbaren Crowdfinanzierungsplattformen unterstützt habe kann ich noch an einer Hand abzählen. Von diesen waren nicht mal alles Rollenspieldinge, und von eben den Rollenspieldingen ist auch noch keines erschienen. Wenn ich nun trotzdem einfach dem Ersteindruck nach eines auswähle, dann Symbaroum – weil es nicht so Mainstream ist, nicht gehyped (gehypt?) wird und aus Europa kommt; zudem sieht es vom Layout sehr ansprechend aus, nach dem was man bisher sehen konnte.

Soweit zu gestern (Tag 2), nun also zum heutigen dritten Tag:

Favourite New Game of the last 12 month?

Welches ist mein bevorzugtes neues Spiel der letzten 12 Monate? Echte neue (Rollen-)Spiele habe ich nur zwei, und das sind das universal angelegte Fantasy AGE sowie das darauf aufbauende Setting Titansgrave; in letzteres habe ich heute zum ersten Mal hineingeschaut, aber es ist ja auch erst letzte Woche erschienen. Von einer Bevorzugung kann man dabei aber wohl kaum sprechen. Bezieht man Editionen und Neuveröffentlichungen mit ein, könnte ich noch Tharun und Earthdawn (4. Ed.) nennen, wobei der DSA-Ableger in der Hohlwelt dann den Zuschlag erhielte.

#RPGaDay2015 – Tag 1

Es ist mal wieder Blogparadenzeit – und da ich lange nix geschrieben habe, ist das mal wieder ein Grund. Was haben wir denn eben:

#RPGaDay2015: Forthcoming Game You’re Most Looking Forward To

Okay, bei uns ist inzwischen schon der 2. August, aber, dort, wo man die Aktion gestartet hat (einmal über’n Teich) ist heute noch morgen und unser heute damit noch gestern. Aber lieber zur Frage: Auf welches kommende Rollenspiel freue ich mich am meisten)? Gute Frage eigentlich; und nein, DSA5 ist es definitiv nicht, dafür steckt mir die Entstehung von DSA4 noch zu sehr in den Knochen. Vor ein paar Wochen hätte ich noch Earthdawn (4. Ed.) und Fantasy AGE gesagt, aber die sind beide inzwischen erschienen. Numenera ist auch nur so ein Hype, da treibt mich eher die Neugier. Am ehesten trifft es wohl auf das gerade vor wenigen Tagen angekündigte Rollenspiel zu The Witcher zu; ein Setting, das ich mir gewünscht habe und nun von der Ankündigung umso überraschter war. Augenblicklich liegt das also gerade vorne, aber Symbaroum und das gerade gekickstarterte Blue Rose folgen ganz dicht.
Also: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen und daher nur eine Momentaufnahme; mal sehen, wer am Ende gewinnt (und was ich zuerst in den Händen halten…)

The Expendables 4(gotten)

Schon länger ist ein vierter, wenn nicht gar auch fünfter Teil von Sylvester Stallones Expendables-Reihe im Gerede, ebenso eine Version namens Expendabelles mit weiblichen Helden. Und seit neuestem machen sogar Meldungen über eine gleichnamige Fernsehserie die Runde, in welcher es vergleichbar mit den Filmen nun eben die früheren Serienstars sein sollen, die den Cast stellen.
Also wird es langsam einmal Zeit, sich genauer damit zu befassen, wer denn in einem solchen Aufgebot generell zu finden sein müsste – insbesondere, da wir solche Überlegungen im Kollegenkreis schon des öfteren hatten…

Die folgende Liste ist natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt meine Sicht wieder – und sollte ich irgendwelche Ikonen des Actionkinos (und -fernsehens) vergessen haben, ist in den Kommentaren gerne Platz dafür…

Carl Weathers spielte schon mit Stallone in den Rocky-Filmen, mit Schwarzenegger in Predator und war als Action Jackson auch auf eigenen Pfaden unterwegs.
Michael Dudikoff, der American Fighter (im Original American Ninja) ist meine Action-Ikone der Achtziger schlechthin.
Michael Bien war in Aliens grandios, bekämpfte schon Arnie in Terminator und war auch in der weltbesten aller Filmszenen (die Duschraumszene in The Rock) mit dabei.
Jean-Claude van Damme. Ja, der spielte schon im zweiten Teil bereits mit, aber es kursiert ja ein Gerücht, dass er in der Rolle des Zwillingsbruder des im zweiten Teil verblichenen Charakters noch einmal mitmischen könnte – eine grandiose und dem Franchise angemessene Idee!
Christopher Lambert bleibt als Highlander wahrscheinlich unvergessen, ist aber auch ziemlich in der Versenkung verschwunden.
Christian Slater hätte nach Genreklassikern wie Operation: Broken Arrow und Hard Rain auch einen Platz in dieser Riege verdient.
Danny Glover, der als zweiter Hauptdarsteller aus der Lethal Weapon-Reihe zwangsläufig zu berücksichtigen ist (Mel Gibson hatten wir ja bereits).
Danny Trejo – ganz einfach weil er Danny Trejo ist…
Kurt Russell, dem man schon für seine Paraderolle in Die Klapperschlange einen Ehrenplatz in einem solchen Cast geben müsste.
Charlie Sheen, der neben den Navy Seals auch in Hot Shots auf Action machte und nach Two an a half men wohl auch als auf dem Abstellgleis befindlich betrachtet werden muss.
Lance Henriksen, nicht nur für diverse Aliens, sonder auch für seine Rolle als Rockerboss in Stone Cold (Brian Bosworth als Hauptdarsteller jenes Streifens vergessen wir aber lieber…)
Über Steven Seagal ließe sich wahrscheinlich streiten, aber erwähnen muss man ihn wohl.
Mr. T, der auch schon bei Rocky dabei war.

Mit eben Mr. T. haben wir dann aber bereits die perfekte Überleitung zu den Fernsehstars gefunden, und ich greife im folgenden auch ganz beabsichtigt Namen mit auf, die da aktuell durch das Netz geistern:

Wo Mr. T. steht darf auch der Rest des A-Teams nicht fehlen. Dwigth Schultz und Dirc Benedict (letzterer auch gestützt durch Kampfstern Galactica) sind ein Muss.
Bereits im Umlauf ist Edward James Olmos für Miami Vice (und auch das neue Battlestar Galactica), und dann muss man Don Johnson (auch für Nash Bridges) und Philipp Michael Thomas als Hauptdarsteller aus Miami Vice auch gleich erwähnen.
Bruce Boxleitner, weniger für Babylon 5 als vielmehr für Agentin mit Herz sowie Tron.
Das komplette Team (Lee Majors, Douglas Barr und Heather Thomas) aus Ein Colt für alle Fälle – eine der Actionserien schlechthin.
Tom Selleck ist als Magnum – und darum auch schon anderswo genannt – wohl kaum zu ignorieren.
Kevin Sorbo und Lucy Lawless sind als Hercules und Xena das Dreamteam der Fantasy-Action.
Mark Ryan. Kennt keiner? Doch, er spielte den Sarazenen Nazir in der alten BBC-Robin-Hood-Serie (Original: Robin of Sherwood). Und da können wir Ray Winstone alias Will Scarlett gleich noch mit dranhängen.
Den Highlander hatten wir oben aus dem Kino schon genannt, doch im Fernsehen verkörperte diese Rolle Adrian Paul, auch ein würdiger Kandidat.
Knigth Rider und Oberbademeister David Hasselhoff, aber bitte ohne sprechendes Auto an seiner Seite, geisterte auch schon als Name durch die Medien.
Zu faul zum Suchen bin ich bezüglich der Darsteller von Trio mit vier Fäusten, bei denen zumindest die vier Fäuste eine Chance hier verdient haben.

Soweit das Fernsehen, bleibt also der Blick auf die Damenwelt:

Mrs. Ex-Stallone, die Dschungelkönigin Brigitte Nielsen, die schon in Beverly Hills Cop 2 ballerte und mit Arnie in Red Sonja die Klingen kreuzte.
Rhona Mitra, das einzig wahre Lara Croft-Model, nicht zuletzt auch durch die Underworld-Vorgeschichte (Aufstand der Lykaner) bekannt.
Sigourney Weaver – cooler als Ellen Ripley ist keine. Wahrscheinlich ist sie aber – insbesondere nach der Ankündigung von Alien 5 – nicht der B-Garde zuzurechnen, was ursprünglich mal ausschlaggebend bei der Expendables-Filmreihe war…
Natasha Henstridge, eine ganz besonders Species dieses Genres.
Milla Jovovich ist auf das Action-Genre gebucht wie kaum eine andere – und Resident Evil ist schon eher B-Movie und daher hier richtig.
Babes braucht so etwas auch, also erinnern wir uns noch an Baywatch und bieten hier insbesondere Pamela Anderson (auch Barb Wire) und Erika Eleniak auf.
Linda Hamilton zog in Sachen Action erst in Terminator 2 richtig los, und durch die gleiche Rolle der Sarah Connor hat sich auch Lena Hadey (neben Terminator S.C.C. auch für Dredd) einen Platz hier verdient.
Jennifer Garner in Alias ist ebenso eine Nennung hier wert, wurde aber auch schon anderswo genannt.
Bleibt als (vorläufig) letzte nur noch Peta Wilson, welche die Titelrolle in der alten Nikita-Serie gespielt hat…